woodstocking® Artikel in der Bella Ausgabe 41

By 11. Oktober 2019 November 5th, 2019 Erfahrungsbericht

In der BELLA Ausgabe 41 ist dieser wunderbare Artikel über woodstocking® erschienen. Großen Dank an die Redakteurin Michelle Brajdic – sehr schön geschrieben! 

 

Starker Rücken, bessere Haltung, entspannter Geist

Dieses Training verändert Ihr Leben

Woodstocking ist einfach zu erlernen und dauert nur ein paar Minuten.

Im Interview erklärt Dr. Bettina Rippel, was das Besondere daran ist

Die Ärztin Dr. Bettina Rippel hat eine ganzheitliche Trainingsmethode entwickelt, die Bewegungsabläufe mit positiven Botschaften an das Gehirn verknüpft. Das Ziel: Der Körper erhält neue Energie, und der Geist entspannt sich – und das wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus.

bella: Wie sind Sie auf diese Trainingsmethode gekommen?

Dr. Bettina Rippel: Die Inspiration für die Entwicklung von Woodstocking brachte ich von einer Afrikareise mit, auf der ich fasziniert von der Eleganz und Haltung der Nomaden war, die einen Stock zum Treiben des Viehs im Nacken trugen. Ich war von der starken körperlichen Präsenz beeindruckt und dachte: Davon können wir – die den Tag meist zusammengesackt vor dem PC verbringen – uns etwas abgucken!

Was ist dann passiert?

Als ich wieder zu Hause war, habe ich ausprobiert, welches Gefühl es ist, beim Gehen und Laufen einen Holzstock im Nacken zu tragen. Die Aufrichtung des Oberkörpers fiel mir zunächst nicht leicht, besonders unangenehm war das Dehnungsgefühl im Brustbereich. Nach einiger Zeit fiel mir jedoch auf, dass ich besser atmen konnte und dass die Aufmerksamkeit für meinen Körper intensiver war. Der Stock half mir, mich auszubalancieren und ein Gefühl dafür zu entwickeln, was ich verändern konnte, um mich lockerer und dynamischer zu bewegen. Das tat auch meinem Selbstbewusstsein gut.

Was macht Woodstocking so besonders?

Es ist ein einzigartiges Trainingssystem, das Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit den Erfahrungen der traditionellen chinesischen Medizin verbindet und körperliche und mentale Übungen kombiniert. Mein Ziel war es, eine leicht erlernbare Methode zu entwickeln, die positive Auswirkungen auf Beweglichkeit, Körperwahrnehmung, innere Kraft und Gelassenheit hat. Woodstocking ist ein Programm, das jeder zum Selbst-coaching und für einen bewussteren Umgang mit sich selbst nutzen kann.

Wie genau läuft das Training ab?

Die Übungen werden mithilfe von Videoclips selbstständig erlernt. Sie werden allein, im Stehen und in Alltagskleidung mit einem ergonomisch geformten Holzstab, dem Woodstock, durchgeführt.

Jede Übungseinheit dauert sechseinhalb Minuten und ist durch begleitende Musik in drei Abschnitte gegliedert. An die Aufwärmphase schließt sich ein Mittel- teil an. Die Übung wird mit der Cool- down-Phase abgeschlossen. Alle Bewegungen werden langsam und bewusst ausgeführt.

Was bewirkt das Training mit dem Woodstock?

Regelmäßiges Üben fördert die Kombination von Körperbewegungen und positiven Gedanken sowie die Produktion von Botenstoffen wie etwa Serotonin und Dopamin. Das wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Woodstocking hilft, Verspannungen zu lösen und die Körperhaltung zu verbessern. Die Aufwärmphase unterstützt insbesondere die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule und wirkt dem krummen Rücken entgegen, der zum Beispiel durch langes Sitzen entstehen kann. Die Bewegungen mit dem Woodstock unterstützen zudem eine vertiefte Atmung. Das Innehalten

in der Cool-down-Phase fördert die Körperwahrnehmung und lädt den Übenden mit positiver Energie auf. In Kombination mit der Bewegung unter- stützen positive Gedanken und Gefühle die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Auch einzelne Organe, etwa Lunge, Herz oder Schilddrüse lassen sich damit gezielt stärken.

 Was muss ich tun, wenn ich mit dem Woodstock trainieren möchte?

Wer sich für das Training mit dem Woodstock entscheidet, kann sich das Trainingsset auf unserer Homepage für einmalig 188 Euro bestellen. Es besteht aus dem Woodstock in der passenden Größe, dem Handbuch, einer CD mit der Musik sowie dem Zugang zu 12 Übungsvideos mit 13 Erklär Videos. Zusätzlich bieten wir Kurse und Einzeltraining an.

Alle Infos auf www.woodstocking.de.


So werden wir ganz locker

Anatomisch hängen Wirbelsäule und Lunge eng zusammen. Verspannungen im Nacken, in den Schultern und im Rücken beeinflussen auch die Atmung. Mit der Lungenübung stärken wir die Atemfunktion.

 Aufwärmphase: Zunächst lockern wir Wirbelsäule und Schultern. Wir greifen den Woodstock, stützen die Ellenbogen auf und machen rudernde Bewegungen, indem wir Ellenbogen und Stock abwechselnd nach hinten bewegen, Dauer: 2,5 Minuten

 Mittelteil: Diese Übung stärkt gezielt die Lunge und fördert die Flexibilität des Körpers. Wir führen den Woodstock über den Kopf und strecken unseren ganzen Körper. Anschließend gehen wir in die Hocke, wobei der Woodstock in ganzer Länge kurz den Boden berührt, Dauer: 2 Minuten

 Cool-down-Phase: Auf den Woodstock gestützt, spüren wir nach. Die begleitende Botschaft: „Ich bleibe ruhig und lasse die Dinge fließen“, Dauer: 2 Minuten

 


bella hat Woodstocking getestet

bella- Redakteurin Michelle Brajdic (35) macht jetzt regelmäßig Woodstocking

„Zugegeben, vor der Schnupperstunde war ich ein wenig skeptisch. Was soll einsechseinhalb Minuten langes Training schon bewirken? Doch meine Neugier war größer und tatsächlich: Woodstocking hat mich überzeugt.

Zunächst wählte Dr. Rippel den für mich passenden Woodstock anhand meiner Armspannweite aus. Denn es gibt den Stock aus Eschenholz in drei Größen (S:140 cm, M: 150 cm und L: 160 cm lang).

Praktisch: Der Woodstock lässt sich in drei Teile zerlegen, so eignet er sich auch gut für unterwegs.

Als wir mit der Aufwärmphase beginnen, merke ich, wie ungewohnt die rudernden Bewegungen für mich sind – es knirscht ordentlich in meinen Schultern. Und auch der spezielle Teil, bei dem mit dem Stock in den Händen die ganze Körperseite gedehnt wird, ist neu für mich.

Doch es lohnt sich: Mein Schulter-Nacken- Bereich ist angenehm warm und gut durchblutet. Ich fühle mich entspannt und ruhig.

Und: Ich habe unmittelbar danach eine deutlich bessere Haltung – und die hält sogar noch die nächsten Tage an. Es kommt mir so vor, als hätten die Übungen meinen Schultern erst gezeigt, wie viel Raum sie sich nehmen können und wie viel Luft sie nach hinten noch haben. Jetzt gehe ich viel aufrechter durchs Leben. Gut, dass es bei mir in der Nähe eine offene Trainingsgruppe gibt – denn in der Gruppe macht mir das Training noch mehr Spaß.“

 

 

 

 

 

 

 

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