Erfahrungsbericht – das woodstocking®-Training als Warnblinkanlage

By 9. Juni 2017August 15th, 2017Erfahrungsbericht

Mit dem regelmäßigen woodstocking®-Training schaffe ich es, immer sehr schnell in die Entspannung zu kommen. Ich fühle mich geerdet, es ist so als würde alles durch mich hindurchfließen. Ich stehe dort wie ein Baum, mit den Füßen verwurzelt und die Arme als aufstrebende Äste. Häufig ist es gerade die cool-down Phase, in der ich dann dieses Gefühl, dass alles im Flow ist, bekomme. Es ist dann immer wieder spannend zu sehen, welche neue Erkenntnisse ich aus den 6,5 Minuten Übungen ziehen kann und ab und zu kommen mir auch Superideen in den Sinn. Ich habe gelernt diesen intuitiven Gedanken dann immer häufiger zu folgen.

Neulich bekam ich während des warm-ups bei der Schilddrüsenübung, die das Motto hat „Ich bin einfühlsam“ richtig schwere Schultern. Es fühlte sich an, als ob eine schwere Last auf meinen Schultern liege.

Meinem intuitiven Gefühl folgend habe ich dann während des Organübungsteils innerlich zugelassen, dass sich diese Last in kleine Pakete aufteilt und damit händelbar wird. Die Schwere auf den Schultern war wie weggeblasen. Ich war ganz begeistert von diesem tollen Gefühl und war plötzlich froh und optimistisch.

Im Nachhinein lässt es mich wirklich schmunzeln, denn es gab noch ein danach. Der folgende Montag war richtig schlimm, schlechte Laune überrollte mich, alte Ängste, die ich längst bewältigt glaubte kamen hoch und zerstörten das wunderbare Gefühl im Fluss zu sein.

Zu Bearbeitung von Angstgefühlen eigneten sich die Nieren- und die Blasenübungen (siehe das woodstocking® Emotionstagebuch). Mit der Nierenübung – und wie schon gesagt wieder in der cool-down Phase – kam – leider etwas verspätet – die Erkenntnis, dass sich meine schlechte Laune durch die inneren Bilder als Last auf den Schultern angekündigt hatte. Ich habe dann – wie in meinen Bildern – die schlechte Laune Stück für Stück verändert und mich so von ihr befreit.

Ich bin froh, diesen Zusammenhang jetzt für mich nutzen zu können und werde das nächste Mal genauer in mich hinein hören und sehen, dass mich die Welle schlechter Laune nur noch streift und ich sie durch innere Arbeit schneller wieder glätten kann.

Lieben Gruß

Ina

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